Alexandre Afonso von der Leiden University sagt auf Twitter zu den folgenden Daten , ...

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Here is a distribution of recorded Covid19 cases in Iceland (which tests broadly, even people with no symptoms) and the Netherlands (which tests narrowly, only those with severe symptoms)

Beide Strategien haben ihre Berechtigung. Die Isländer können ihre Population vergleichsweise zügig testen. Auf Island leben ungefähr so viele Menschen wie in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Niederlande haben ungefähr so viele Einwohner wie ganz NRW und beweisen durch das Testen ausschließlich schwer an COVID-19 erkrankter Personen, dass ein schwerer Verlauf der Krankheit nicht auf die älteren Bevölkerungsschichten begrenzt ist.

Ich selbst bin 46 Jahre und gehöre damit fast schon zur am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppe. Mir zeigt es einmal mehr, dass wir weiterhin sensibel bleiben müssen. Vor allem zeigt diese Auswertung, dass sich jeder Vergleich der Fallzahlen zwischen einzelnen oder mehreren Ländern als ungültig erweist, hat man zuvor nicht auch die Strategien verglichen.

Zunehmend Sorge habend darf man mit Blick Richtung USA. Dort wird zwar mehr getestet, als vor einigen Wochen. Doch der Zugang zu einem Test ist mit Sicherheit nicht so selbstverständlich wie in Island. Derzeit führen die USA die Statistiken laborbestätigter Fälle an. (Auch wenn das ein Vergleich ist.)

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