Österreich will milliardenschwere Familien-Fonds auflösen

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In den 90er Jahren erfand Österreich die Privatstiftung – eine Stiftungsform, die auch zu rein privatrechtlichen Zwecken genutzt werden konnte.

Auf dem Finanzmarkt hatte das Modell riesigen Erfolg, vor allem Familien aus dem In- und Ausland verwalteten damit ihre Vermögen. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet: Die Familien haben durch das Modell keine Kontrolle über die Vermögen und ihre Manager haben nicht die notwendigen Befugnisse und Risikobereitschaft. 70 Milliarden Euro lagern heute in diesem goldenen Käfig, darunter mehrere Milliarden von Porsche/VW, Strabag und Glock.

Jetzt kommt anscheinend Bewegung in die juristische Definition der Privatstiftung, die Familien sollen ihre Vermögen leichter wieder entziehen und aufteilen können. Ein Schritt, der wichtige Investitionen möglich machen könnte.

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