Mit 55 Jahren in Rente gehen? In Brasilien ist das der Standard, nicht die Ausnahme

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Wer in Brasilien mit 55 in Rente geht, erhält bis an sein Lebensende 70 Prozent der letzten Bezüge als Rente ausgezahlt. Das klingt verlockend, ist für den Staat aber eine große Belastung. Zuletzt kosteten die Renten ein Drittel der gesamten Regierungsausgaben und sorgten damit auch für eine Rekord-Neuverschuldung.

Der seit 2016 regierende brasilianische Präsident Michel Temer wollte in seiner Amtszeit  erstmals ein Mindestalter für den Renteneintritt einführen – weil er das Militär zu einem Inlandseinsatz nach Rio de Janeiro schickte, darf das Parlament aber keine größeren Gesetze mehr verabschieden.

Ein Fiasko, denn die Rentenausgaben für die zunehmend älter werdende brasilianische Bevölkerung werden in den nächsten Jahren dramatisch steigen.

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