ClearView: Gesichtserkennung auf Speed

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Passend zu vorhergehenden Thema: Das US-Unternehmen ClearView soll mehr als drei Milliarden Fotos aus dem Netz gesaugt haben und kann diese in Sekunden mit selbst schlechtesten Portraits abgleichen, z.B. mit denen aus Überwachungskameras. Die Technologie verkauft das Unternehmen derzeit als Abo an Sicherheitsbehörden. Fünf Lizenzen kosten 10.000 Dollar pro Jahr, einen Gratis-Probemonat gibt es zum Testen (kein Witz). Die New York Times hatte ClearView zuerst auf dem Schirm, in der ZEIT (Link im Titel) findet ihr eine Zusammenfassung auf deutsch.

Und da wir gerade dabei sind: Mir wurde neulich erst bewusst, dass die Polizei in Deutschland seit 2017/2018 auf die Daten der Meldebehörden zugreifen darf – das war damals technisch zwar noch nicht gut umsetzbar, ist es inzwischen aber schon. Wenn ihr also bspw. im Auto geblitzt werdet, vergleicht die Polizei das Bild mit eurem Ausweisfoto, um eure Identität zu bestätigen. Das war vor 2017 rechtlich nicht möglich.

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