Russland steigt nach Jahrzehnten wieder zur Kornkammer der Welt auf

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Viel zu Jubeln gab es für die russische Wirtschaft in den letzten Jahren nicht. Ein Wirtschaftszweig sticht aber besonders positiv heraus: Während die Sowjetunion in den 1970er Jahren Weiten noch großflächig importieren musste, hat sich die Rolle inzwischen deutlich verändert.

Die Zahlen sind beeindruckend: 2016 wurde Russland der weltgrößte Exporteur von Weizen, die Produktion erhöhte sich in den letzten fünf Jahren um 20 Prozent und die Exportumsätze übersteigen sogar die der Rüstungsindustrie.

Woher der Wandel kommt? Zum Teil durch eine generell steigende Nachfrage und günstigere Preise als in Afrika und im mittleren Osten. Ein großer Teil liegt aber auch am inländischen Wettbewerb, den sich russische Unternehmen wieder leisten dürfen und damit produktiver arbeiten als zu Sowjet-Zeiten.

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