Krise der staatlichen Nord-LB: Wenn der Steuerzahler dreimal rettet - Holger Finn

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„Nie wieder“ würden Steuerzahler für die Misswirtschaft im Bankensektor aufkommen müssen, versprach Bundeskanzlerin Angela Merkel im November 2014. Zu schwer wog das eine Mal, damals, als der Euro zur „Ostfront des deutschen Steuerzahlers“ („Handelsblatt“) zu werden drohte, weil in „Stunden hektischer Krisendiplomatie“ („FAZ“), die sich zu Jahren dehnten, nichts anderes übriggeblieben war, als mit Luftbuchungen auf Kosten der Bürger Löcher zu stopfen, wo immer sie durch eine übereilte EU-Erweiterung nebst Gastgeschenken in Euro entstanden waren. Im Eilzugtempo musste die Commerzbank die marode Dresdner Bank übernehmen, damit die Dresdner-Mutter Allianz nicht samt der Altersversorgung aller Deutschen krachenging. Als Zückerchen gab es Staatsgeld, ebenso wie bei den Landesbanken, die in den Jahren des großen Hütchenspiels die eifrigsten Zocker mit Zweckgesellschaften in Steuerparadiesen gewesen waren.

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