Emmanuel Macron gegen die Gastrasse: Erpressung aus dem Kreml oder aus dem Weißen Haus? - Michael Klonovsky

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Die Geopolitik kehrt wieder, und sie hat nichts zu tun mit Brüsseler Spitzen, UN-Gremien, „multilateralen Lösungen“ oder Antidiskrimierungsverordnungen. Die Meldung ist Macrons Absage für die Münchner Sicherheitskonferenz vor dem Hintergrund des Streits um die „Nord Stream 2“-Pipeline (auch wenn angeblich mal wieder nix mit nix zu tun hat). Die Franzosen stellen sich gegen die Gastrasse (Gas-Trasse, geehrter Herr ***, nicht Gast-Rasse!) und auf die Seite der Amerikaner; sie beteuern, die Interessen der Osteuropäer zu vertreten. Das amerikanische Argument gegen russisches Gas für Deutschland lautet, es mache uns durch den Kreml erpressbar, und wir müssen uns schon entscheiden, ob wir aus dem Kreml oder dem Weißen Haus erpresst werden wollen.

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